LTE- & 5G-Echzeitkommunikation: Das Rückgrat moderner KRITIS-Kommunikation | Teamwire App
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LTE- & 5G-Echzeitkommunikation: Das Rückgrat moderner KRITIS-Kommunikation

KRITIS-Kommunikation

Inhalt

Für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste zählt im Einsatz jede Information. Warum Funksysteme wie TETRA an ihre Grenzen stoßen und wie LTE und 5G mit Echtzeit-Video, lückenloser Verschlüsselung und europaweitem Roaming die Kommunikation retten, wenn es darauf ankommt. Das erfahren Sie in diesem Artikel.

(Gastbeitrag von Vodafone)

Kritische Infrastrukturen wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Verkehrsbetriebe oder Energieversorger stehen vor einer immer komplexeren Herausforderung:

Sie müssen in Echtzeit, sicher, zuverlässig und verschlüsselt kommunizieren können – selbst unter Extrembedingungen. MCX ist eine Revolution in der BOS- und KRITIS-Kommunikation. Doch damit Anwendungen wie diese zuverlässig funktionieren, braucht es flächendeckend vor allem eins: leistungsstarke, belastbare und Mobilfunknetze.

Alles, was Sie zu MCX wissen müssen

Wir haben zwei weitere Artikel, die den neuen Standard MCX ausführlich beleuchten.

 

In Teil 1 geht es darum, wie MCX die Kommunikation für BOS und KRITIS revolutioniert. Der vielversprechende Standard vereint Push-to-Talk, Datenaustausch und Live-Video für eine priorisierte und ausfallsichere Übertragung über LTE und 5G. Sie erfahren, warum klassischer Funk ergänzt werden muss, wie MCX die Lücke schließt und auf welchen drei Säulen die neue Technologie basiert.

 

👉 Hier geht's zum Artikel: MCX: Die Zukunft der Einsatzkommunikation für BOS und KRITIS

 

Teil 2 zeigt, wie aus dem MCX-Standard echte Einsatzkommunikation wird. Teamwire und Frequentis zeigen es: Mit einer praxisnahen Integration von Mission-Critical-Services (MCX) in bestehende Leitstellen- und Funkstrukturen. Der Artikel gibt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Projektstatus zu MCX in der Praxis.

 

👉 Hier geht's zum Artikel: Teamwire und Frequentis: Wie MCX in der Praxis laufen wird

Ohne leistungsfähige Mobilfunknetze geht im heutigen Einsatzalltag kaum noch etwas. Dennoch stützen sich viele behördliche Kommunikationssysteme in Europa weiterhin auf TETRA – eine Technologie, die ausschließlich Sprachübertragung ermöglicht und auf dem alten 2G-Standard basiert.

Doch moderne Einsatzlagen, große Menschenansammlungen oder dynamische Notfallsituationen erfordern weit mehr:

Sprach-, Foto- und Videoaufnahmen in Echtzeit liefern Einsatzkräften entscheidende Zusatzinformationen.

Genau hier setzt Vodafones LTE- und 5G-Netz an – mit einer zuverlässigen, breitbandigen Mobilfunkversorgung, die die Grundlage für moderne, multimediale Einsatzkommunikation liefert. Vodafones 4G- und 5G-Netz decken praktisch alle relevanten Frequenzbänder ab – vom 700-MHz-Bereich für Reichweite bis zu 3,6 GHz für sehr hohe Datenraten. Damit steht bereits jetzt genügend Kapazität für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zur Verfügung.

5G: mehr als nur Echtzeitübertragung

Zwei wesentliche Punkte sind in Ausnahmezuständen wichtig: Zeit und Sicherheit.

Die neuste Mobilfunkgeneration liefert diesen Zweiklang. Eine Kommunikation über 5G ist nicht „nur schneller“ und in Echtzeit möglich. Sie gewährleistet jederzeit durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die Integrität und Vertraulichkeit der Kommunikation.

Roaming als Sicherheitskonzept: Grenzenlose Netze statt Insellösungen

Damit MCX auch über Ländergrenzen hinweg zuverlässig funktioniert, braucht es ein einfaches, aber wirkungsvolles Prinzip, an dessen Realisierung Vodafone mit weiteren Instanzen eng arbeitet.

Im aktuellen Anwendungsfall bedeutet das:

Wenn Einsatzkräfte im Ausland unterwegs sind, laufen ihre Verbindungen weiterhin über das heimische, geschützte Netz. So behalten Behörden in kritischen Situationen immer die volle Kontrolle über ihre Kommunikation.

Damit diese Verbindung überall, losgelöst vom Standort, stabil bleibt, können die benötigten Qualitätsstufen für Sprache, Video oder Daten in anderen Ländern angefragt und dort in Form von Roaming-Partnerschaften bereitgestellt werden.

Für die Zukunft besteht daher der Plan:

Wählt sich ein Gerät einer KRITIS-Instanz dann in eine ausländische Zelle ein, wird auch hier eine priorisierte Kommunikation im Netz sichergestellt. Alle Inhalte bleiben dabei durchgehend Ende-zu-Ende sicher verschlüsselt.

In solchen Fällen dient das öffentliche, ausländische Mobilfunknetz lediglich als „Gastnetz“, das die nötigen Bandbreiten und Priorisierungen liefert. Auf diese Weise wird ein europaweit nutzbares Kommunikationssystem entstehen, das sicher ist und trotzdem flexibel über verschiedene Mobilfunknetze funktioniert.

In den nächsten Wochen wird in Deutschland eine Ausschreibung der BDBOS für Roaming-Partnerschaften mit deutschen Telekommunikationsanbietern erwartet. Eine finale Implementierung dieses Prinzips wird in den nächsten Jahren erwartet.

Fazit

Sichere Kommunikation ist das digitale Rückgrat für KRITIS-Instanzen, für Deutschland und für Europa. Sie schafft nicht nur die Grundlage für eine zuverlässige Zusammenarbeit, sondern ist der Baustein, auf dem im Ernstfall alles aufbaut – zukünftig auch über Ländergrenzen hinweg.

Genau deshalb sind zuverlässige und resiliente Mobilfunknetze in Deutschland und Europa nicht mehr wegzudenken: Sie stellen die technische Grundlage bereit, die die Anforderungen von Polizei, Rettungsdiensten und weiteren KRITIS-Institutionen schon heute erfüllt.

Lösungen wie Mission-Critical-Communications (MCX) werden konsequent weiterentwickelt, um eine Kommunikation zu ermöglichen, die den gegenwärtigen Anforderungen gerecht wird. Mit Roaming- und Satellitenlösungen werden grenzübergreifende Lösungen geschafft, die europaweit funktionieren und selbst dann Stabilität gewährleisten, wenn klassische Infrastrukturen an Grenzen stoßen.

👉 Alles zu MCX erfahren Sie hier:

MCX: Die Zukunft der Einsatzkommunikation für BOS und KRITIS

Teamwire und Frequentis: Wie MCX in der Praxis laufen wird

Vodafone investiert stetig weiter in eigene Mobilfunknetze, um mehr Netzkapazität, Flächendeckung und Übertragungsraten anzubieten.

Klar ist: Die KRITIS-Kommunikation der Zukunft ist

  • mobil,
  • datengestützt,
  • verschlüsselt und
  • grenzübergreifend

und sie wird entscheidend durch moderne und zukunftsfähige Mobilfunknetze getragen. Genau daran arbeiten wir jeden Tag.

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