Sekunden entscheiden im Einsatz. Und trotzdem basieren viele Kommunikationsstrukturen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und KRITIS-Organisationen noch immer auf Technologien, die primär für Sprache entwickelt wurden – nicht für datengetriebene Einsatzlagen. Genau an dieser Bruchstelle setzt MCX an.
MCX (Mission Critical Services) gilt international als der zentrale Zukunftsstandard für breitbandige Einsatzkommunikation über LTE- und 5G-Netze. Doch MCX ist weder ein einzelnes Produkt noch ein reines Technikprojekt. Es ist ein Paradigmenwechsel: weg von isolierter Sprachkommunikation, hin zu integrierter, priorisierter und interoperabler Einsatzkommunikation.
Dieser Artikel führt alle relevanten Perspektiven zusammen – technisch fundiert, praxisnah eingeordnet und kritisch bewertet. Ziel ist es, verständlich zu machen, warum MCX notwendig ist und wie es realistisch umgesetzt werden kann.
Was ist MCX?
MCX steht für Mission Critical Services. Es handelt sich um eine Suite einsatzkritischer Kommunikationsdienste (Sprache, Daten und Video), die Teil des 3GPP-Standards für LTE- und 5G-Netze ist. Im Gegensatz zur gängigen Kommunikation über Breitband ist MCX speziell auf die Bedarfe von BOS und KRITIS ausgelegt, um auch in Extremsituationen höchste Priorität, Verfügbarkeit und Sicherheit zu gewährleisten.
Ziel ist es zunächst, die bewährte Logik digitaler Funkkommunikation mit den Möglichkeiten moderner Breitbandnetze zu verbinden – ohne Abstriche bei Verfügbarkeit, Sicherheit oder Priorisierung.
Es gibt jedoch eine deutlich größere Vision für MCX:
MCX ist kein einzelner Dienst, sondern ein standardisiertes Gesamtkonzept, das mehrere Kommunikationsformen bereitstellt und Interoperabilität zwischen Diensten, Fachverfahren und Organisationen ermöglicht.
Selbst die länderübergreifende Einsatzkommunikation ist mit MCX realisierbar. In Krisen- oder Notfallsituationen lassen sich so alle Fälle der Zusammenarbeit zwischen BOS, Notfallkräften und Hilfsorganisationen abbilden.
Im Kern besteht MCX aus drei eng miteinander verzahnten Diensten:
| Dienst | Beschreibung |
| MCPTT | Mission Critical Push-to-Talk: Der digitale Nachfolger des klassischen Sprachfunks. Er ermöglicht sofortige Gruppenkommunikation per Knopfdruck mit minimaler Latenz. |
| MCDATA | Mission Critical Data: Ermöglicht den sicheren Austausch von Textnachrichten, Dateien, Bildern und Standortdaten in Echtzeit. |
| MCVIDEO | Mission Critical Video: Erlaubt hochauflösende Video-Livestreams von Einsatzorten, um die Lagebeurteilung in der Leitstelle zu verbessern. |
Diese Dreiteilung ist kein Zufall: Sie spiegelt exakt die Kommunikationsbedarfe moderner Einsätze wider.
3GPP
3GPP steht für "3rd Generation Partnership Project" – ein globales Konsortium aus Telekommunikationsorganisationen, das technische Standards für Mobilfunknetze entwickelt.
Einfach erklärt: 3GPP ist sozusagen das "Normungsgremium" für Mobilfunk. Wenn 3GPP einen Standard festlegt, können Hersteller weltweit darauf vertrauen, dass ihre Geräte und Systeme miteinander funktionieren. MCX basiert auf 3GPP-Standards, was bedeutet: Es ist kein proprietäres System eines einzelnen Anbieters, sondern ein international anerkannter, offener Standard.
Ein Vergleich: Ähnlich wie USB-Standards dafür sorgen, dass verschiedene Geräte zusammenpassen, sorgt 3GPP dafür, dass Mobilfunktechnologien herstellerübergreifend kompatibel sind.
MCX: der zukünftige Standard des Digitalfunks
Aktuell ist MCX ist kein radikaler Ersatz für den klassischen Tetra-Digitalfunk-Standard, sondern eine strategische Ergänzung. In der Praxis bedeutet das:
Klassischer Tetra-Funk bleibt vorerst das robuste Rückgrat für die Sprachkommunikation, besonders in kritischen Situationen und bei einem Netzausfall. MCPTT, MCDATA und MCVIDEO werden Tetra mittelfristig ergänzen und bieten die Möglichkeiten für moderne Datenübertragung, Lageinformationen und Multimedia-Kommunikation. Dadurch steuern Leitstellen Einsatzkräfte noch besser, diese gewinnen einen Informationsvorsprung und können so schneller helfen.
MCX wird damit in einem ersten Schritt zur Brücke zwischen bewährter Infrastruktur und moderner Einsatzrealität und bildet gemeinsam mit dem klassischen Funk ein resilientes Gesamtsystem für alle Einsatzlagen.
Langfristig soll es einen Übergang von Tetra zu MCX geben. So gelangt man von Insellösungen hin zu interoperablen Führungssystemen und optimiert die organisations- und länderübergreifende Einsatzkommunikation.
Warum bestehende Systeme allein nicht mehr ausreichen
MCX wird kommen und bestehende Tools wie den Funk ergänzen und langfristig ersetzen. Denn die Komplexität von z.B. Polizeieinsätzen oder von Abläufen in KRITIS-Unternehmen nimmt zu. Heutige Umstände erfordern also eine ausgefeiltere Kommunikation.
Sehen wir uns einige Herausforderungen genauer an, die klar zeigen, dass bestehende Systeme allein nicht mehr ausreichen.
Eine Einsatzrealität, die sich verändert hat
Moderne Einsätze sind datengetrieben. Lagebilder entstehen nicht mehr nur aus Funksprüchen, sondern auch aus Live-Standorten, Bildern, Videos, Statusmeldungen und Echtzeitinformationen. Klassischer Funk kann diese Komplexität aufgrund fehlender Bandbreite nicht abbilden. MCX wird bald in Collaboration-Tools wie Teamwire integriert sein.
Erfahren Sie hier mehr über moderne Einsatzkommunikation mit Teamwire.
Priorisierte Kommunikation im Mobilfunk
MCX ermöglicht Quality of Service (QoS), Priorisierung und Preemption im Mobilfunk.
Das bedeutet:
Einsatzkommunikation erhält Vorrang – selbst bei Netzauslastung oder Großlagen. Genau dieser Punkt trennt MCX fundamental von gängiger Übertragung über Breitbandnetze.
Preemption
- Ohne Preemption: Bei Netzüberlastung muss auch die Polizei warten, bis Kapazität frei wird
- Mit Preemption: Die MCX-Verbindung erhält sofort Vorrang, notfalls wird eine kommerzielle Verbindung (z.B. ein Video-Stream) unterbrochen
Interoperabilität statt Insellösungen
MCX ist als offener Standard konzipiert. Endgeräte, Dienste und Systeme verschiedener Hersteller können interoperabel zusammenarbeiten – national wie international. Damit lassen sich beispielsweise Leitstellen, Fachverfahren und Drohnen über organisationsübergreifend verbinden. Das ist essenziell für Großlagen und länderübergreifende Einsätze – insbesondere in Grenzregionen.
Zukunftssicherheit mit LTE und 5G
Während digitale Funknetze wie Tetra technologisch an Grenzen stoßen, ist MCX von Beginn an für LTE und 5G entwickelt – inklusive Network Slicing, dynamischer Priorisierung und zukünftiger Erweiterungen.
Network Slicing
Network Slicing ist eine Technologie, die ein physisches 5G-Netz in mehrere virtuelle, voneinander getrennte Netze aufteilt – jedes mit spezifischen Eigenschaften.
Einfach erklärt: Stellen Sie sich eine Autobahn vor, die in verschiedene Spuren unterteilt ist: eine Busspur (immer frei), eine normale Spur (für alle) und eine Überholspur (schneller). Network Slicing macht genau das mit Mobilfunknetzen – es reserviert einen "Slice" (eine Scheibe) des Netzes exklusiv für BOS-Kommunikation.
Praktischer Nutzen für MCX: Selbst wenn das öffentliche Netz bei einem Großereignis überlastet ist (z.B. Konzert, Demonstration), hat die BOS-Kommunikation ihre eigene "Spur" und bleibt störungsfrei. Die Einsatzkräfte bekommen garantierte Bandbreite und Geschwindigkeit – unabhängig davon, was im Rest des Netzes passiert.
Höchste Sicherheit und Souveränität für sensible Daten
Durch moderne Verschlüsselung und souveränes Hosting (z. B. in Deutschland) bleibt die Datenhoheit gewahrt und BOS- und KRITIS-Kommunikation unabhängig von Drittstaaten und Einflüssen, z.B. der USA.
Die drei zentralen Säulen von MCX kurz erklärt
Wie am Anfang des Artikels bereits kurz angeführt, besteht der MCX-Standard aus drei eng miteinander verbundenen Teilen.
MCPTT: Mission Critical Push-to-Talk
MCPTT ist das Herzstück von MCX und zugleich der natürliche Einstieg in die MCX-Welt. Es überträgt die bewährte Funklogik in IP-basierte Netze.
MCPTT modernisiert den klassischen Digitalfunk:
- sofortige Sprachverbindung per Tastendruck
- Gruppen- und Sprecherpriorisierung
- Notruf- und Override-Funktionen
- garantierte Qualität und geringe Latenz
- standardisierte Interoperabilität
Der entscheidende Unterschied:
MCPTT ist kein Komfortfeature, sondern ein hochregulierter Dienst für BOS und KRITIS. Wer MCPTT mit „Walkie-Talkie per App“ gleichsetzt, verkennt den einsatzkritischen Anspruch von MCX.
MCDATA: Mission Critical Data
MCDATA erweitert MCX um den priorisierten Austausch strukturierter Einsatzdaten. Sprache allein reicht in komplexen Lagen nicht mehr aus. Entscheidungen brauchen mehr Kontext.
MCDATA ermöglicht unter anderem:
- Statusmeldungen aus dem Einsatz
- Text- und Datennachrichten
- Bilder, Dokumente und Standorte
- strukturierte Lageinformationen
Der Mehrwert liegt nicht nur in der Vielfalt, sondern auch in der Zuverlässigkeit unter Belastung. MCDATA stellt sicher, dass kritische Informationen auch dann ankommen, wenn die Netze ausgelastet sind.
MCVIDEO: Mission Critical Video
MCVIDEO bringt die visuelle Dimension in die einsatzkritische und einsatzunterstützende Kommunikation.
Typische Einsatzszenarien sind:
- Live-Video aus dem Einsatz an die Leitstelle
- visuelle Lageerkundung vor Ort
- Unterstützung durch Spezialkräfte
- Koordination bei Großereignissen (BAO)
Auch hier gilt:
MCVIDEO ist kein gewöhnlicher Videocall, sondern ein priorisierter, abgesicherter MCX-Dienst, speziell für Situationen entwickelt, in denen umfassende Bildinformationen kritisch sind.
Praxisbeispiel: MCX im realen Einsatzablauf
Ein typisches, realistisches Szenario: ein Großbrand in einem Industriegebiet.
Während die Einsatzleitung sich per MCPTT abstimmt und Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte koordiniert, sendet ein Trupp per MCVIDEO Live-Bilder der Gefahrenlage. Gleichzeitig übermitteln Mitarbeitende in der Leitstelle mit MCDATA Gebäudepläne und Gefahrstoffinformationen an alle Einsatzkräfte vor Ort. Selbst bei hoher Netzauslastung bleibt die Kommunikation stabil.
Der operative Mehrwert liegt auf der Hand:
keine Medienbrüche, keine parallelen Systeme, übergreifende Führungs- und Kommunikationsstrukturen.
MCX ist kein Buzzword, sondern die Zukunft der Einsatzkommunikation
MCX ist die konsequente Antwort auf eine Einsatzrealität, in der Sprache allein nicht mehr genügt. Für BOS schafft MCX die Grundlage für bessere Lagebilder, schnellere Entscheidungen und mehr Sicherheit für Einsatzkräfte.
Teamwire arbeitet zusammen mit Partnern wie Frequentis an der Umsetzung des Standards. Melden Sie sich gern direkt bei uns für weitere Infos und Einblicke in die Zukunft des Digitalfunks.
Einen Einblick in die Praxis der Einsatzkommunikation erhalten Sie in unserer Success-Story der Polizei Bayern.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Was bedeutet MCX?
MCX steht für Mission Critical Services – ein standardisiertes Gesamtkonzept für einsatzkritische und einsatzunterstützende Kommunikationsdienste über LTE- und 5G-Netze. Es umfasst drei Hauptdienste: MCPTT (Push-to-Talk), MCData (Datenaustausch) und MCVideo (Live-Video).
Wer braucht MCX?
MCX richtet sich primär an Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sowie an Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) wie Energieversorger, Krankenhäuser und Verkehrsbetriebe.
Was ist der Unterschied zwischen MCX und normalem Mobilfunk?
MCX nutzt zwar Mobilfunknetze, bietet aber entscheidende Zusatzfunktionen: priorisierte Verbindungen (auch bei Netzüberlastung), Preemption (Verdrängung anderer Nutzer im Notfall), vollständige Verschlüsselung sowie standardisierte Interoperabilität zwischen verschiedenen Organisationen und Herstellern.
Ersetzt MCX den Digitalfunk?
Ja, wahrscheinlich – aber erst langfristig. In einem ersten Schritt ergänzt die MCX-Technik den aktuellen Standard Tetra strategisch. Der klassische Digitalfunk bleibt als robustes Rückgrat für die Sprachkommunikation bestehen. MCX erweitert die Möglichkeiten um Daten-, Sprach- und Videokommunikation für komplexere Einsatzlagen. Langfristig soll MCX Tetra als Standard ablösen und alle seine Vorteile für interoperable Führungssysteme und organisations- und länderübergreifende Einsatzkommunikation unter einem Dach vereinen.
Kann MCX auch ohne Mobilfunknetz funktionieren?
MCX benötigt grundsätzlich ein LTE- oder 5G-Netz. In kritischen Bereichen können jedoch dedizierte private Mobilfunknetze oder hybride Lösungen eingesetzt werden, die unabhängig vom öffentlichen Netz funktionieren. Für absolute Netzunabhängigkeit bleibt der klassische Funk die primäre Lösung.
Was unterscheidet MCPTT von normalem Push-to-Talk?
MCPTT ist kein einfaches „Walkie-Talkie per App“, sondern ein hochregulierter BOS-Dienst mit garantierter Sprachqualität, minimaler Latenz (<300ms), Gruppen- und Sprecherpriorisierung, Notruf-Funktionen und standardisierter Interoperabilität. Es erfüllt die strengen Anforderungen für Einsatzkommunikation.
Können bestehende Smartphones für MCX genutzt werden?
Ja, grundsätzlich sind handelsübliche Smartphones nutzbar, sofern sie die Sicherheits- und Verwaltungsanforderungen erfüllen (z.B. Mobile Device Management, Verschlüsselung, spezielle MCX-Apps). Für besonders robuste Einsätze gibt es auch spezialisierte MCX-fähige Rugged-Geräte.
Wie sicher ist MCX im Vergleich zu kommerziellen Messengern?
MCX bietet deutlich höhere Sicherheit als kommerzielle Messenger: vollständige Verschlüsselung inklusive Metadaten, Zero-Trust-Architektur, souveränes Hosting (z.B. in Deutschland), DSGVO-Konformität und keine Abhängigkeit von Drittstaaten wie den USA. Die Datenhoheit bleibt vollständig bei den BOS.
Wo werden die Daten gespeichert?
Bei Lösungen wie Teamwire werden alle Daten auf Servern in Deutschland gehostet. Die Infrastruktur erfüllt höchste Sicherheitsstandards und unterliegt zu 100 % deutschem bzw. europäischem Datenschutzrecht.
Können MCX-Kommunikationen abgehört werden?
Durch die vollständige Verschlüsselung ist MCX-Kommunikation vor unbefugtem Zugriff geschützt. Selbst die Infrastrukturbetreiber können die Inhalte nicht einsehen. Nur die berechtigten Kommunikationspartner haben Zugriff auf die entschlüsselten Inhalte.
Ist MCX heute schon verfügbar oder nur Zukunftsmusik?
MCX ist keine ferne Vision, sondern wird bereits heute schrittweise eingeführt. Pilotprojekte laufen in mehreren europäischen Ländern, und Lösungen wie Teamwire bereiten die MCX-Integration aktiv vor. Die Technologie ist ausgereift und praxisbereit.
Wie lange dauert die Migration zu MCX?
Die Migration erfolgt schrittweise und kann mehrere Jahre dauern. Der Vorteil: MCX läuft parallel zu bestehenden Systemen, sodass ein sanfter Übergang ohne Betriebsunterbrechung möglich ist. Organisationen können mit MCPTT beginnen und später MCData und MCVideo ergänzen.Die Migration erfolgt schrittweise und kann mehrere Jahre dauern. Der Vorteil: MCX läuft parallel zu bestehenden Systemen, sodass ein sanfter Übergang ohne Betriebsunterbrechung möglich ist. Organisationen können mit MCPTT beginnen und später MCData und MCVideo ergänzen.
Warum lohnt sich die Investition in MCX?
MCX bietet langfristige Vorteile: Zukunftssicherheit durch 5G-Basis, verbesserte Einsatzkoordination durch Multimedia-Kommunikation, höhere Sicherheit für Einsatzkräfte durch bessere Lageinformationen und Investitionsschutz durch internationale Standards statt proprietärer Systeme.
Können verschiedene BOS-Organisationen miteinander kommunizieren?
Ja, genau das ist einer der Hauptvorteile von MCX. Durch den offenen 3GPP-Standard können Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und andere Organisationen unabhängig von Hersteller und System miteinander kommunizieren – auch über Ländergrenzen hinweg.
Ja, genau das ist einer der Hauptvorteile von MCX. Durch den offenen 3GPP-Standard können Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und andere Organisationen unabhängig von Hersteller und System miteinander kommunizieren – auch über Ländergrenzen hinweg.
Funktioniert MCX auch international?
Ja, MCX ist als internationaler Standard konzipiert. Bei grenzüberschreitenden Einsätzen oder internationalen Großlagen können Einsatzkräfte verschiedener Länder über MCX zusammenarbeiten, sofern ihre Systeme den gleichen Standard nutzen.
Welche Netzbetreiber unterstützen MCX in Deutschland?
MCX kann grundsätzlich über alle großen Mobilfunknetze betrieben werden, sofern entsprechende Vereinbarungen über Priorisierung und QoS getroffen wurden. Zudem können Organisationen auch private MCX-Netze aufbauen. Die konkrete Verfügbarkeit entwickelt sich dynamisch – Informationen sollten bei den jeweiligen Netzbetreibern erfragt werden.